Fragen & Antworten

Was Sie immer schon über Bleaching wissen wollten!

Welche Methoden gibt es? Das Aufhellen der Zähne funktioniert mithilfe chemischer Substanzen. Grundsätzlich werden zwei Formen des Bleachings unterschieden: Das kontrollierte Aufhellen durch zahnmedizinische Fach- oder Prophylaxeassistenten am Behandlungsstuhl wird „Power Bleaching“ genannt. Das eigenständige Bleichen zuhause mittels unterschiedlicher Produkte oder individuell angefertigter Schienen heißt „Home Bleaching“.

 

Wie wirkt ein Bleichmittel?

Der Wirkstoff fast aller Bleaching-Materialien ist Wasserstoffperoxid. Wichtig dabei sind die Peroxide. Diese spalten in der Zahnhartsubstanz Sauerstoffradikale ab, die durch die Schmelzprismen hindurchdringen, Farbstoffmoleküle spalten und somit zu einer Farbaufhellung führen. Da den Zähnen bei einem Bleaching Wasser entzogen wird, kann es danach zu Empfindlichkeiten bei Kälte und Wärme kommen. Dem kann man mit speziellen Fluoridierungen entgegenwirken.

 

Schädigt das Bleichen die Zähne?

Ihre Zähne bleiben in ihrer Substanz unberührt. Sowohl Zahnschmelz als auch Dentin werden nicht verändert. Die gesamte Behandlung nimmt nur etwa eine Stunde in Anspruch.

Bei Verwendung der höherprozentigen Bleichmittel kann es bei nicht ausreichendem Schutz des Zahnfleisches zu Irritationen kommen. Meist färbt sich das Zahnfleisch weiß und ist an diesen Stellen etwas empfindlicher. Durch die schnelle Regenerationsfähigkeit klingen die Beschwerden jedoch rasch wieder ab, und Verfärbungen sind meist schon am nächsten Tag nicht mehr sichtbar. Aus diesem Grund wird beim Power Bleaching ein entsprechender Schutzmantel auf das Zahnfleisch aufgetragen.

Die Methode der Plasma-Beleuchtung ist im Vergleich zur herkömmlichen UV-Bestrahlung völlig unschädlich.

 

Wie lange hält das Bleaching?

Die Dauer des Behandlungsergebnisses hängt von Ihren Ernährungsgewohnheiten und der Mundhygiene ab. Trinkt man zum Beispiel viel Kaffee, Tee oder Rotwein, lagern sich schneller wieder Farbpigmente in den Zahnschmelz ein. Um dies zu verhindern, wird empfohlen, an einem regelmäßigen Prophylaxeprogramm teilzunehmen.

 

Wann kann man nicht bleichen?

Es gibt unterschiedliche Gründe, die gegen ein Bleichen sprechen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich Karies oder defekte Füllungen an den Zähnen befinden.

Bei großen Füllungen, gerade im Frontzahnbereich, muss man damit rechnen, dass diese nach einem Bleaching dunkler erscheinen und farblich herausstechen. Diese müssten dann nach dem Bleaching durch unseren oder Ihren Zahnarzt farblich angepasst werden.

 

Wie lange hält das Ergebnis an?

Ihre Zähne sind genauso individuell und einzigartig wie Sie selbst. Daher können die Ergebnisse variieren. Generell kann man aber davon ausgehen, dass das Ergebnis circa drei bis vier Jahre anhält. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihre Zähne gut pflegen und sie zahnverfärbenden Lebensmitteln und Getränken nur in Maßen aussetzen.

 

Ist die Power-Bleaching-Methode sicher?

Ja. Das Hauptelement im Gel ist ein Wasserstoffperoxid, welches schon seit über 100 Jahren risikofrei zum Zahnbleichen verwendet wird. Die Behandlung verändert weder die Struktur Ihrer Zähne noch hat sie eine nachteilige Auswirkung auf Füllungen. Sie beschädigt auch nicht Ihren Zahnschmelz. Die Behandlungen auf dem Behandlungsstuhl gewährleisten einen kontrollierten Ablauf durch speziell geschultes Personal.

 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Behandlung ist normalerweise schmerzfrei. Ein sehr kleiner Prozentsatz von Patienten fühlt möglicherweise einen schwachen, dumpfen „Schmerz“ nach der Behandlung. Bei höherer Sensibilität sollte man vermeiden, innerhalb der ersten 24 Stunden sehr heiße oder sehr kalte Getränke zu sich zu nehmen.

 

Kann man Zähne aufhellen, wenn Kronen und Veneers vorhanden sind?

Ja, allerdings nur die natürlichen Zähne. Man kann die Kronen und Veneers im Anschluss an die Behandlung in der Regel der neuen Zahnfarbe anpassen. Falls Sie sich generell für Kronen und Veneers interessieren, sollten Sie Ihre Zähne zunächst aufhellen lassen und dann unseren oder Ihren Zahnarzt aufsuchen.